Minuten zu spät
Polizeiruf 110, Folge 9 (DDR-FS) · Erstsendung 1972-09-17 · DDR-FS · 35 mm / s-w / 64 min · Grundlagenwerk S. 17
Mitwirkende
| Buch | Horst Bastian |
|---|---|
| Regie | Manfred Mosblech |
| Darsteller | Peter Borgelt, Sigrid Göhler, Roland Knappe, Gerry Wolff, Dietmar Richter-Reinick, Gerhard Lau, Hertha Thiele, Wolfgang Brunecker, Karin Schröder |
Rezeption — aus dem Grundlagenwerk
„Die Regie von »Minuten zu spät« wird Manfred Mosblech übertragen, der die vier letzten Folgen der »Blaulicht«-Reihe inszeniert hatte und daran mit einem Insidergag erinnert, indem er als Chef der ermittelnden »Polizeiruf«-Kriminalisten den ehemaligen »Blaulicht«-Ermittler Thomas alias Alexander Papendiek besetzt. Waren die vorangegangenen Folgen des »Polizeirufes« hinsichtlich ihres technischen Aufwandes eher bescheiden, so wurde in »Minuten zu spät« erstmals eine Großfahndung gezeigt, in deren Verlauf die Möglichkeiten der modernen Polizeiarbeit in der DDR am Anfang der siebziger Jahre vorgef …"
„Es findet auch keine verbale Kommentierung des Geschehens durch die Kriminalisten statt, die Autoren vertrauen dem Geschehensverlauf und den filmischen Bildern. Das Kind gibt allerdings die offenbar aus dem Gespräch der Erwachsenen aufgeschnappte Bemerkung wieder, daß an den Handlungen des Täters, die es nicht versteht, »unsere kleine Seele zerbrechen« kann. Trotz des zu jenem Zeitpunkt ungewöhnlichen Action-Aufwandes erreicht der Film »Minuten zu spät«, in Schwarz-Weiß gedreht, seine stärkste Wirkung durch sei49"
1 vorgeschlagene Beziehung wartet auf Kuration.
Editionen & Besitz
| Medium | Details | Exemplare |
|---|---|---|
| digital_video | Plex S02E07 · 1972 · 63 min | D-0000009 |